Das Land zwischen dem fruchtbaren Antiochia und dem Fluss Halys in Kappadokien war immer ein Durchzugsland vieler Völker und Kulturen und ein wichtiges Zentrum des Kulturtransfers zwischen Europa und dem Orient. Die Weltstadt Antiochia am Orontes, das Zentrum der ersten christlichen Gemeinde und das bezaubernde Land Kappadokien, als Heimat bedeutender Kirchenlehrer, haben eine besondere Bedeutung in der frühchristlichen Geschichte.
| gültig | 01.11. - 30.04.2011 | Buchbar |
| ab 18 Personen | ab 23 Personen | ||
| 860,00 € | 850,00 € | Anfragen |
| Bezeichnung | Gilt von... | ... bis | Betrag | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Einzelzimmerzuschlag | 01.11.2010 | 30.04.2011 | 95,00 € |
1. Tag Frankfurt – Antakya/Adana
Sie fliegen von Frankfurt über Istanbul nach Antakya oder Adana. Nach der Ankunft Begrüßung durch Ihren Reiseleiter am Flughafen. Bustransfer nach Antakya und Hotelbezug für drei Nächte.
2. Tag Antakya – Seleuzia – Antakya
Am Morgen Besichtigungen in Antakya, dem frühchristlichen Gemeindezentrum Antiochien am Orontes. Hier wurden die Jünger zum ersten Mal Christen genannt. Sie besichtigen das weltberühmte Mosaiken-Museum mit hervorragenden Beispielen der römischen Mosaikkunst. Danach Fahrt zur Petrusgrotte, die als älteste uns bekannte Kirche gilt, und weiter nach Semandag zur Besichtigung der ehemaligen Hafenstadt Seleuzia, wo Paulus seine „1. Missionsreise” begonnen hat. Besuch des Titus-Tunnels, der mit einer Länge von 1.300 Metern eines der größten römischen Tiefbauwerke ist. Rückfahrt nach Antakya und Besuch im „Friedensdorf“ von Schwester Barbara Kallasch. Bei einem Gespräch erfahren Sie mehr über die dortigen Projekte und das Leben von Schwester Barbara.
3. Tag Antakya (fakultativ Ausflug nach Syrien)
Der heutige Tag steht Ihnen für eigene Unternehmungen in der geschichtsträchtigen Stadt Antakya zur freien Verfügung. Alternativ empfehlen wir folgenden Ausflug nach Syrien:
Sie fahren über die türkisch-syrische Grenze Richtung Aleppo. Die zweitgrößte Stadt Syriens befindet sich knapp 100 Kilometer von Antakya entfernt. Aleppo (UNESCO-Kulturdenkmal) gilt als die orientalischste Stadt des Nahen Ostens. Sie unternehmen einen Spaziergang durch die Gassen der Altstadt mit Besichtigung der Omaijaden-Moschee, der Zitadelle und die alten Basare. Danach Weiterfahrt zum eindrucksvollen Simeonskloster, das zu den wichtigsten Zeugnissen der frühchristlichen Architektur gehört. Hier begründete der heilige Simeon im 5. Jh. den Kult der Säulenheiligen. Anschließend Rückfahrt über die Grenze zurück nach Antakya.
4. Tag Antakya – Tarsus – Kappadokien
Nach dem Frühstück geht es vorbei am Schlachtfeld von Issos, wo im Jahre 333 v.Chr. Alexander der Große einen entscheidenden Sieg über den Perserkönig Dareios III. errungen hat, nach Tarsus, der Heimat des Apostels Paulus. Sie sehen das als Kleopatra-Tor bezeichnete Stadttor, den Paulus-Brunnen und die Paulus-Kirche. Anschließend kommen Sie durch die kilikische Pforte nach Kappadokien, wo Sie für vier Nächte Ihr Hotel beziehen.
5. Tag Kappadokien
Eingebettet in die Weiten des zentralanatolischen Hochlandes bietet diese Region eine Fülle großartiger Landschafts- und Kulturerlebnisse. Die faszinierende und fast märchenhaft anmutende Tuffkegellandschaft entstand im Laufe der Jahrtausende durch Erosion von vulkanischen Ablagerungen. Bedingt durch seine einzigartige Topographie wurde die Region schon vor Jahrtausenden ein sehr frühes Siedlungsgebiet der Menschheit. So beeindruckend wie in dieser Gegend sieht man nirgendwo auf der Welt Zeugnisse der frühchristlichen Epoche. Nach dem Frühstück starten Sie eine angenehme ca. 2-stündige Wanderung durch das Tauben-Tal bis zum bäuerlich geprägten Ort Uçhisar. Anschließend besuchen Sie die spektakulären Feenkamine im Paşabağ-Tal, das Städtchen Avanos (Zentrum des kappadokischen Töpferhandwerks) und das Develi-Tal. Weiter geht die Fahrt nach Mustafapaşa, das alte Sinasos, wo Sie bei einem Rundgang durch das Zentrum das noch erhaltene osmanisch-griechische Flair spüren können.
6. Tag Kappadokien
Kappadokien entwickelte sich im 3./4. Jh. zum Zentrum christlicher Theologie. Mehrere bedeutende Kirchenlehrer der orthodoxen christlichen Kirche stammten aus Kappadokien: Basileios der Große, sein jüngerer Bruder Gregor von Nyssa sowie Gregor von Nazianz. Sie besichtigen das große Freilicht-Museum Göreme, bekannt für seine gut erhaltenen zahlreichen Höhlenkirchen und deren biblische Malereien. Anschließend Weiterfahrt zum Dorf Çavuşin, wo Sie die Felsenbasilika St. Johannes der Täufer sehen. Diese Kirche ist vermutlich die älteste Kirche des Göreme-Gebietes.
7. Tag Kappadokien – Derinkuyu – Ürgüp – Kappadokien
Nach einer kurzen Fahrt Besichtigung der berühmten unterirdischen Stadt Derinkuyu, einer 8-stöckigen Stadt, die während Belagerungszeiten als Fluchtort für die frühen christlichen Gemeinden diente. In Kappadokien befinden sich etwa 500 solcher unterirdischer Städte, die z.T. mit einem Tunnelsystem untereinander verbunden sind. Danach fahren Sie zum Ort Ortahisar, in dem sich eine einmalige Festung aus hartem Tuffstein mit Spuren der ehemaligen Siedlungen befindet. Anschließend erreichen Sie Ürgüp mit seinen schönen Herrenhäusern aus der osmanischen Zeit.
8. Tag Kappadokien – Nevsehir – Deutschland
Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen. Bustransfer zum Flughafen von Nevşehir und Rückflug via Istanbul nach Frankfurt.
8 Tage / 7 Nächte
ab 17 Personen
Im Reisepreis enthaltene Leistungen
Nicht im Preis inbegriffen
Einreisebestimmungen:
Deutsche Staatsbürger benötigen einen gültigen Reisepass oder Personalausweis.
Vorgeschriebene Impfungen:
Keine
| gültig | 01.11. - 30.04.2011 | Buchbar |
| ab 18 Personen | ab 23 Personen | ||
| 860,00 € | 850,00 € | Anfragen |
| Bezeichnung | Gilt von... | ... bis | Betrag | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Einzelzimmerzuschlag | 01.11.2010 | 30.04.2011 | 95,00 € |
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